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Syker-Kurier vom 09.05.2019
Verfasst von Nastassja Nadolska
 
Ristedt: 2011 ist die Flutlichtanlage auf dem Ristedter Sportplatz eingeweiht worden. Im Februar fielen drei Leuchtmittel aus. Die Reparatur musste der Verein selbst zahlen. Für den TSV-Trainer ein absolutes Unding.
Im Juli 2011 ist die neue Flutlichtanlage auf dem Ristedter Sportplatz eingeweiht worden und tauchte seitdem den Sportplatz in ein helles und gleichmäßiges Licht. Mit Unterstützung des Syker Stadtsportrings bekamen damals zusätzlich zum TSV auch viele weitere Syker Vereine eine neue Beleuchtung. Knappe acht Jahre später ist das helle gleichmäßige Licht in Ristedt verflogen. Im Februar fielen innerhalb kürzester Zeit gleich drei Leuchtmittel in den Flutlichtscheinwerfern aus. Die Reparatur musste der Verein aus eigener Tasche zahlen. Für den TSV-Trainer Bernd Schebitz ein absolutes Unding: „Man fühlt sich von der Stadt allein gelassen. Es kann nicht sein, dass der Verein das allein stemmen muss“, ärgert sich der Ristedter Coach, der zuletzt deswegen das Spiel gegen den TVE Nordwohlde absagen musste.
1500 Euro habe der TSV bisher für die Leuchtmittel in den Scheinwerfern bezahlt. Doch dabei wird es wohl nicht bleiben. „Wir haben uns bei einer Firma erkundigt, die uns sagte, dass die Scheinwerfer acht bis zehn Jahre halten. Es macht also keinen Sinn, die Lichter alle einzeln zu reparieren. Wir müssen das alles auf einen Schlag machen, und das kostet ungefähr 6000 Euro“, berichtet Schebitz und fügt hinzu: „Vereine in Stuhr und in Weyhe werden immerhin von der Gemeinde noch unterstützt. Wir dagegen müssen uns selbst darum kümmern.“
Vor knapp zwölf Jahren hatte die Stadt Syke beschlossen, dass alle Fußballplätze über eine neue Flutlichtanlage verfügen müssen. 80.000 Euro stellte sie für die Vereine bereit. Dabei einigten sich der Stadtsportring Syke und die Stadt auf eine Vereinbarung: „Wir als Stadtsportring sollten uns zukünftig um den Unterhalt und die Sicherheit der Anlagen kümmern, während die Stadt außen vor bleibt“, erklärt Jens Block, der stellvertretende Chef des Stadtsportrings, der zugleich Vorsitzender des TSV Ristedt ist.
Zuschüsse nur für ein sinnvolles Konzept
Die Stadt stellt jährlich 50.000 Euro für die Sportstättenentwicklung und 42.000 Euro für die Sportplatzpflege bereit. „Wenn die Vereine ein sinnvolles Konzept vorlegen, das gleichzeitig gut für die Stadt ist, gibt es weitere Zuschüsse“, berichtet Block. Unterhaltskosten für die Flutlichtanlagen seien bisher nicht inbegriffen. Diese Thematik sei in den vergangenen Jahren bei den Versammlungen des Stadtsportrings untergegangen. „Wir hatten das nie so richtig auf dem Schirm. Meistens hat man über andere Dinge diskutiert“, gibt Block zu. Doch in der kommenden Sitzung soll dieses Thema angesprochen werden. Das wünscht sich auch Stephan Bischoff, zweiter Vorsitzender des TSV Ristedt: „Das ist ein wichtiges Thema, das in den vergangenen Jahren einfach zu kurz gekommen ist.“ Ganz so verärgert wie TSV-Trainer Schebitz ist Bischoff aber nicht. „Das ist nun mal so. Wir werden alle Rechnungen beim Stadtsportring einreichen und dann schauen wir, ob wir einen Zuschuss bekommen.“
Eine Idee, wie die Vereine in dieser Thematik zukünftig finanziell besser unterstützt werden können, hätte Jens Block auch schon: „Man könnte die Instandhaltungskosten der Flutlichtanlagen in einen der beiden Pötte einbeziehen.“
An diesem Donnerstag um 19 Uhr empfängt der TSV Ristedt den TV Neuenkirchen. Ob das Spiel angepfiffen werden kann, da ist sich der TSV-Coach Schebitz noch nicht ganz sicher: „Ich habe kürzlich noch mit dem Trainer telefoniert, der mir sagte, dass sie es nicht pünktlich schaffen werden. Ich hoffe, dass es bis dahin nicht zu dunkel geworden ist.“
 

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