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niekverlaan (CC0), Pixabay

In Minneapolis fordern Hunderte Demonstranten Gerechtigkeit. Auslöser ist ein Video, das zeigt, wie ein weißer Polizist einem schwarzen Mann minutenlang sein Knie ins Genick drückt. Wenig später ist der Schwarze tot.
Ein schockierendes Video aus den USA: Ein weißer Polizist in der Stadt Minneapolis drückt sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals eines schwarzen Verdächtigen. Der fleht um Hilfe. „Ich kann nicht atmen“, sagt er immer wieder. Dann verliert er das Bewusstsein. Der 40-jährige George Floyd stirbt kurz danach in einem Krankenhaus.

„Es sollte in Amerika kein Todesurteil sein, schwarz zu sein.“

Der Bürgermeister der Stadt im Bundesstaat Minnesota, Jacob Frey, reagierte entsetzt: „Es sollte in Amerika kein Todesurteil sein, schwarz zu sein.“
Frey teilte später mit, dass das FBI den Fall untersuche. Die vier am Einsatz beteiligten Beamten seien entlassen worden.
Der Anwalt Benjamin Crump twitterte, Floyds Familie habe ihn engagiert, um sie in diesem Fall von „missbräuchlicher, exzessiver und unmenschlicher Gewaltanwendung“ zu vertreten. Die Polizei müsse zur Rechenschaft gezogen werden.


 

Das sagt die Polizei zu dem Vorfall

Die Polizei erklärte, die Beamten seien an den Ort gekommen, um einen Betrugsfall zu untersuchen. Der gut 40 Jahre alte Verdächtige habe Widerstand geleistet. Dann heißt es: „Die Beamten konnten den Verdächtigen in Handschellen bekommen und stellten fest, dass er medizinische Hilfe zu brauchen schien.“ Die Beamten hätten daher einen Krankenwagen gerufen.

Polizei mit Tränengas gegen Demonstranten

Hunderte Demonstranten forderten nach dem Polizeieinsatz gegen George Floyd Gerechtigkeit. Auf Schildern stand: „Ich kann nicht atmen“.
Örtliche Medien berichteten, dass es bei der Demo auch zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Einsatzkräfte gingen demnach mit Tränengas und Geschossen gegen die Demonstranten vor.

„Ich kann nicht atmen“

In den USA gibt es immer wieder Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze. Der Vorfall jetzt in Minneapolis ist ähnlich wie der Fall des Afroamerikaners Eric Garner 2014 in New York: Der damals 43-Jährige wurde von Polizisten zu Boden geworfen; sie drückten ihm die Luft ab, später starb er im Krankenhaus.
Garners letzte Worte „Ich kann nicht atmen“ wurden zu einem Slogan der Bewegung „Black Lives Matter“. Diese Bewegung setzt sich in den USA für Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen und gegen Polizeigewalt ein.

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