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Dank aufmerksamer Anwohner konnte ein großflächiger Brand im „Warwer Sand“ verhindert werden. Das Feuer, das im Unterholz entflammte, hatte bereits auf umliegende Bäume übergegriffen, als die Feuerwehr eintraf.
Ristedt – Am späten Ostersonntagabend wurde gegen 23.25 Uhr die Ortsfeuerwehren Ristedt und Gessel über Sirenen und Meldeempfänger zu einem Waldbrand in die Neuenlander Straße alarmiert. Auf einer Fläche von 60 Quadratmeter brannte es im Unterholz des Waldgebietes „Warwer Sand“.
Das Feuer mit meterhohen Flammen hatte bereits auf die umliegenden Bäume übergegriffen. Das brennende biologische Material war an diesem Ort nicht natürlichen Ursprungs. Es wurden die Tanklöschfahrzeuge der benachbarten Ortsfeuerwehren Fahrenhorst und Barrien hinzugezogen, sowie die einsatzbereite Brandsicherheitswache vom Osterfeuer aus Stuhr und Leeste. Über ein Feld wurde eine 200 Meter lange Schlauchleitung zur Einsatzstelle gelegt.
Dank eines Unterflurhydrant auf Höhe der Einsatzstelle konnten Tanklöschfahrzeuge mit genügend Wasser gesichert werden. Die 40 Einsatzkräfte drehten den brennenden Haufen einmal über Kopf und wässerten ihn mit mehreren 1.000 Litern Wasser. Mit Wärmebildkameras wurde dabei nach Glutnestern gesucht und diese dann abgelöscht. Nach anderthalb Stunden war der Einsatz beendet.

Aufmerksame Anwohner meldeten Brand

Der Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls vor Ort. Zu Schaden kam niemand. Ebenfalls von Glück kann man sprechen, dass um die späte Zeit die Flammen von Anwohnern in der Nähe der Waldfläche bemerkt worden waren und eine großflächige Ausbreitung durch die Feuerwehr verhindert werden konnte.

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